Städtenetzwerk

für Sicherheit, Toleranz und Gewaltlosigkeit

Um Kriminalität und Gewalt effektiver zu bekämpfen, haben bereits im September 2001 zehn deutsche Städte ihre Zusammenarbeit im Städtenetzwerk für Sicherheit, Toleranz und Gewaltlosigkeit vereinbart.
Kriminalität wird von örtlichen Gegebenheiten beeinflußt. Lokale Probleme und Belastungen hängen wiederum von vielfältigen infrastrukturellen und sozialen Rahmenbedingungen ab, die urbane Räume kennzeichnen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen haben sich vergleichbarer städtische Kommunen und ihre Präventionsakteure vernetzt. Partner sind Augsburg, Chemnitz, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Koblenz, Leipzig, Lübeck, Ludwigshafen, Potsdam und Stuttgart.

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: „Aus den Präventionsprojekten anderer zu lernen und deren Erfahrungen zu nutzen, Ressourcen wirtschaftlich einzusetzen, gemeinsame Probleme zu analysieren, Lösungen zu entwickeln, diese zügig und mit möglichst hoher Erfolgsgarantie umzusetzen, das sind die Ziele eines Städtenetzwerkes.“ Die Partner informieren sich gegenseitig über neu entstehende Kriminalitätsbelastungen bzw. das Sicherheitsgefühl beeinflussende Trends im Sinne eines Frühwarnsystems.

„Toleranz und Gewaltlosigkeit“ sind Wertvorstellungen, auf denen nachhaltige Präventionsbemühungen basieren, und die es zu fördern gilt. Diesem grundlegenden Verständnis von Kriminalprävention haben sich Partner im Netzwerk besonders verpflichtet.
Das DFK bietet die Plattform für den Informationsaustausch.

1 Empfehlungen anlässlich der Unruhen in französischen Vorstädten
2 Impulse für das kommunale Präventionsmanagement
3 Ansprechpartner Städte
4 Gemeinsame Erklärung 2001

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