Einbruchschutz

Handlungsbedarf

Für das Jahr 2015 meldet die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) mit ca. 167.000 registrierten Fällen des Wohnungseinbruchs einen Anstieg um  9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2014: 152.000). Dabei verursachten die Einbrecher einen Schaden von fast 445 Millionen EUR (2014: knapp 422 Millionen EUR).

2015 scheiterten 42,7 Prozent der Wohnungseinbrüche (rund 71.000 Fälle) wegen geeigneter Sicherheitstechnik bzw. weil die Täter gestört wurden. In der PKS 2015 wird festgestellt, dass über den Zeitraum von 15 Jahren der Anteil vollendeter Fälle stetig gesunken ist. Dazu wird in der PKS festgestellt: "Dies könnte durchaus auf Verbesserungen der Sicherungsmaßnahmen im privaten Bereich gegen Wohnungseinbruchdiebstahl beruhen."

Neben materiellen Schäden sind häufig dauerhafte psychische Belastungen und Traumatisierung eine Folge für die Betroffenen und können deren Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen.

Jedes fünfte Einbruchsopfer ist wegen des Einbruchs aus seiner Wohnung ausgezogen.

Eine Vielzahl an Einbrüchen und Folgeschäden könnten vermieden werden durch:

  • den Einbau von Sicherungstechnik
  • sicherheitsbewusstes Verhalten
  • Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft und im Wohnumfeld

Lesen Sie zu dem Thema auch unsere Präventionsreporte:

Ausgabe Mai 2016  

Ausgabe Mai 2015

Ausgabe Oktober 2014