Arbeitsstelle „Nationales Zentrum für Kriminalprävention“

Überlegungen und Beratungen, die auf einen Vorschlag aus dem Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin in der 17. Legislaturperiode zurückgingen, führten zu dem Entschluss, die Arbeitsstelle „Nationales Zentrums für Kriminalprävention (NZK)“ mit einer Leitung und zwei bis drei wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen einzurichten, die aus Zuwendungsmitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) bis Ende 2018 finanziert werden soll. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, wird die Stelle nicht eigenständig institutionalisiert sondern rechtlich und organisatorisch an die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) in Bonn angebunden. Weiterhin gibt es eine besondere Verzahnung mit der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden. Für das NZK stehen in den nächsten drei Jahren - unter Haushaltsvorbehalt des Deutschen Bundestages - 500 000 EUR p.a. für Personal-, Sach- und Projektausgaben zur Verfügung.

Die Leitung hat Herr Dr. Andreas Armborst übernommen. Mit seinem Team hat er die Arbeit im Januar 2016 in einer Bürogemeinschaft mit der DFK-Geschäftsstelle in Bonn aufgenommen.

Die fachliche Verantwortung und Koordination übernimmt eine Steuerungsgruppe. Um Sachverstand und Impulse aller wesentlichen Akteure der Kriminalprävention einbeziehen zu können, wird ein Beirat mit Vertretern/innen anerkannter Fachinstitutionen und Forschungseinrichtungen einberufen.

Einzelheiten zu Genese, Struktur und Aufgaben sind im „forum kriminalprävention 4-2015“ unter der Überschrift „Mehr Forschung und Prävention auf Bundesebene“ nachzulesen.

Seit Juli 2016 ist die NZK-eigene Website online:

http://www.nzkrim.de