National Center for Injury Prevention and Control

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Das „National Center for Injury Prevention and Control” (NCIPC) in den USA stellt eine Arbeitsabteilung des „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) dar. Seit 1980 wird gewalttätiges Verhalten in den Vereinigten Staaten als ein Schlüsselfaktor für die öffentliche Gesundheit eingestuft. Zur Arbeit des CDC und seiner Unterorganisationen im Rahmen der Gewaltprävention zählen
•    die quantifizierende Beobachtung gewaltbedingter Verletzungen,
•    die Koordination von Forschungsvorhaben, die sich mit Risiko- und Schutzfaktoren von Gewaltphänomenen beschäftigen,
•    die Entwicklung und Wirkungsvaluation gewaltpräventiver Programme,
•    die Hilfe für staatliche und lokale Partner bei der Planung, Implementierung und Evaluation von Präventionsprogrammen,
•    sowie die Forschung zu Aspekten der effektiven Umsetzung und Verbreitung von Präventionsstrategien.
Im Jahre 2005 hat das CDC acht nationale akademische Exzellenzzentren (ACE) ins Leben gerufen. Ziel dieser Zentren ist es, akademische und kommunale Ressourcen zu verbinden, um erfolgversprechende Wege der Vorbeugung von Jugendgewalt zu analysieren und zu entwickeln. Die ACEs zeichnen sich im Vergleich zu traditionellen Forschungseinrichtungen insbesondere dadurch aus, dass sie in besonderem Maße mit kommunalen Akteuren, der Justiz und Partnern aus dem Bereich der Sozialarbeit zusammenarbeiten, um Aktionspläne, Kooperationsmodelle und Schwerpunktthemen zu erarbeiten, die dem Ziel dienen, der Jugendgewalt im lokalen Kontext vorzubeugen. Als Exzellenzzentren existieren derzeit
  • Children's Hospital of Philadelphia
  • Columbia University
  • Harvard University
  • Johns Hopkins University
  • Meharry Medical College
  • University of California, Berkeley
  • University of California, Riverside
  • University of Hawaii at Manoa
  • University of Illinois, Chicago
  • Virginia Commonwealth University
In Zusammenarbeit einer Vielzahl beteiligter Wissenschaftler und Praktiker aus den verschiedensten Bereichen wurde im Jahr 2002 in überarbeiteter Auflage ein Grundlagenband herausgegeben, der „Best Practice“- Beispiele erfolgreicher Ansätze der kommunalen Vorbeugung von Jugendgewalt beinhaltet.
 
 
Fußend auf einer von akademischer Seite erstellten Review erfolgreicher evidenzbasierter Vorbeugungsansätze wurden verschiedene Programme zudem anhand multidisziplinärer praktischer Erfahrungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, Praktikabilität und Implementierungsvoraussetzungen beurteilt. Unterschieden werden erfolgreiche gewaltpräventive Ansätze in diesem Review grundsätzlich nach Interventionen, die familien- und elternorientiert sind, Hausbesuche beinhalten, sozial-kognitive Veränderungen bezwecken oder auf den Einsatz von Mentoren abzielen. Für das Handlungsfeld Schule werden insbesondere sozial-kognitiv wirksame Programme vorgestellt.

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