europäischer präventionspreisJubel in Warschau: Das Antimobbing-Programm fairplayer.manual / fairplayer.sport gewinnt den Europäischen Präventionspreis (ECPA).
Das Programm fairplayer.manual/ fairplayer.sport wurde zur Förderung sozio-moralischer Kompetenzen und zur Prävention von Gewalt und Bullying unter Kindern und Jugendlichen entwickelt. Zu den weiteren Zielen zählen Wissensvermittlung zum Thema Gewalt und Fairness, Förderung von Verantwortungsübernahme sowie die Stärkung positiver Peerbeziehungen. Das Programm fairplayer.manual wird derzeit im Rahmen eines Corporate Social Responsibility-Ansatzes (CSR) in Kooperation zwischen der Deutschen Bahn AG (DB AG), der Freien Universität Berlin (FUB) und dem DFK in die Fläche implementiert.
Die Entwicklung des Programms basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen (Präventionstheorie) und wurde in mehreren kontrollierten Studien auf seine Wirkung hin evaluiert. Bei der Entwicklung der Trainingskonzepte fairplayer.manual und fairplayer.sport wurde auf eine praxisnahe Einbettung in den Lebensalltag Jugendlicher zwischen 10 und 15 Jahren geachtet. Das Programm fairplayer.manual umfasst neben der Präventionsmaßnahme, die für einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten in Schulklassen durchgeführt wird, auch Fortbildungselemente und Workshopangebote für Lehrkräfte. Ebenso bietet fairplayer.sport neben der Durchführung des strukturierten Präventionsprogramms (Dauer etwa 3 Monate) in Sportvereinen mit spiel- und bewegungsorientiertem Schwerpunkt mehrtägige Workshops an, um Trainer und andere Betreuungspersonen weiterzubilden. Im Rahmen der Trainingskonzepte fairplayer.manual/ fairplayer.sport werden in Abhängigkeit von Lernziel und Übungskontext unterschiedliche Methoden eingesetzt. Dazu zählen Modelllernen, Verhaltensrückmeldungen, Rollenspiele, Dilemmadiskussionen, kooperative Spiele und Vertrauensübungen. Weitere Informationen
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