dfk-newsletter@kriminalpraevention.de DFK-NEWSLETTER 2001 Nr. 03 Datum: 26.03.2001 Inhalt: 1. Aktuelles von der DFK-Homepage 2. Präventionsnews 3. Termine 4. Verschiedenes -------------------------------------------------------------------------------- 1. Aktuelles von der DFK-Homepage -------------------------------------------------------------------------------- neue Links: Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) http://www.aksb.de/familie-und-gewalt Rechtsextremismus http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/webantonio/seiten/project.html http://www.NetzgegenRechts.de/ http://www.NRWgegenRechts.de/ http://www.bildung.hessen.de/abereich/rechtsradikal http://www.zdk-berlin.de/ http://www.netzgegenrechts.de/ http://www.aussiedler-integration.de/ -------------------------------------------------------------------------------- 2. Präventionsnews Soziale Stadt-News: Diese Woche freigeschaltet: Die ersten Projekte sind in der Projektdatenbank recherchierbar! Die Datenbank wendet sich an alle Akteure aus den Quartieren und in der kommunalen Praxis, die im Rahmen ihrer Arbeit Informationen über Projekte nicht nur aus den Programmgebieten der Sozialen Stadt benötigen. Sie können sich regional-, themen- oder zielgruppenbezogen einen allgemeinen Überblick über die Projektlandschaft im Umfeld des Programms "Soziale Stadt" verschaffen. Zusätzlich kann gezielt nach Projekten in bestimmten Handlungsfeldern - z.B. im baulichen Bereich oder in der Jugendarbeit - recherchiert werden. Zur Suche in der Projektdatenbank gelangen Sie über: http://www.sozialestadt.de/praxisbeispiele/projekte/ Die Projektdatenbank wird im Laufe des Programms "Soziale Stadt" mit weiteren Inhalten gefüllt werden. Nach einer Testphase wird es Ihnen möglich sein, über ein Online-Formular selbst neue Projekte für die Aufnahme in die Datenbank vorzuschlagen. Band 5 der 'Arbeitspapiere zum Programm Soziale Stadt' ist ab sofort im Internet abrufbar: http://www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/arbeitspapiere/band5/ Band 5 beinhaltet die Dokumentation des Impulskongresses am 26. und 27. Oktober in Leipzig. Ausschreibung Fonds Soziokultur: Im Wettbewerb um die besten Projektideen stehen insgesamt DM 850.000,- zur Verfügung, um zeitlich befristete Projekte zu fördern, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur entwickelt und erprobt werden. Diese Fördermittel sind ein Anreiz für einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen in diesem kulturellen Praxisfeld. Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen und Anträge für das zweite Halbjahr 2001 zu stellen. Einsendeschluss: 1. Mai 2001 Weitere Informationen unter: http://www.soziokultur.de/fonds/ Ansprechpartner: Doris Reichel Deutsches Institut für Urbanistik Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin tel ++49(0)30-39001-233 fax ++49(0)30-39001-160 http://www.difu.de/ http://www.sozialestadt.de/ http://www.stadt2030.de/ http://www.kommunalweb.de/ 4. Europäischer Polizeikongress mit begleitender Ausstellung 22. Mai 2001 Bonn Plenarsaal des ehemaligen Deutschen Bundestages E-Crime Die digitalen Verkehrswege bieten national, wie grenzüberschreitend vielfältige Möglichkeiten für kriminelle Handlungen: Datendiebstahl und -manipulation, Verletzung der Datensicherheit und -integrität, Fälschung von Identifikationen, Betrug usw. Viele herkömmliche Kriminalitätsformen finden sich in digitaler Form übertragen im Netz wieder. Aber auch neue Formen werden unter dem Titel E- Crime diskutiert, so Chat-Rooms mit Suizid-Anleitungen für Jugendliche und für jedermann erreichbare Tipps für Bombenbasteln. Die möglichen computergestützten Angriffe auf die Nervenleitungen der vernetzten Gesellschaft haben in manchen Ländern sogar dazu geführt, dass die gezielte Verbreitung von Vieren strafrechtlich mit terroristischen Anschlägen gleichgesetzt wird. Daher sind Ausbildung und Ausrüstungen, Führung und Information der Polizeien für die digitale Technik zu forcieren. Die Antworten, die auf diese digitalen Herausforderungen verlangt werden, sind zentrales Thema des 4. Europäischen Polizeikongresses. Europäisierung der Fahndung und Ermittlung, supranationale Computerfahndung, der digitale Funk und weitere Detailthemen werden erörtert. Waffenvergleich In Anbetracht des grenzenlosen Europas und einer rasanten Globalisierung der privaten wie der Wirtschaftbeziehungen haben es Polizei und Sicherheitsorgane mit einer zweiten digitalen Realität neben der existierenden analogen - von der weiterhin gerade im grenzüberschreitenden Bereich Bedrohungen ausgehen - zu tun. Die Digitalisierung der Informations- und Verkehrsströme (Internet) bildet dabei für die multinationale kriminelle Szene eine noch bessere Plattform für ihre illegalen Aktivitäten. So gilt es insbesondere Technik- und Zeitvorsprung der Organisierten Kriminalität gegenüber den Sicherheitsbehörden auszugleichen. Im ehemaligen Plenarsaal Der Europäische Polizeikongress ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Behörden Spiegel-Gruppe mit europäischen Polizeien und zentralen Polizeiinstituten, insbesondere mit EUROPOL. Prag, Wien und Berlin waren bislang die Kongressstädte. Wegen der zentralen Lage Deutschlands in Bezug auf West und Ost, findet der Kongress nun zum zweiten Mal in Deutschland statt, nämlich in der Bundesstadt Bonn. Tagungsort ist der Plenarsaal des ehemaligen Deutschen Bundestages. Programm: - Begrüßung durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann - "Elektronische Kriminalität - eine besondere Herausforderung an die Sicherheit" Dr. Fritz Behrens, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf - "E-Crime - Europäisierung von Fahndung und Ermittlung" Jürgen Storbeck, Direktor EUROPOL; Den Haag - "Anforderungen an ein modernes Sicherheitssystem in der europäischen Staatengemeinschaft" Dr. Sándor Pintér, Innenminister der Republik Ungarn, Budapest - "Kooperation und Kommunikation zwischen skandinavischen, baltischen Staaten und Russland." Kari Häkämies, Kanzleichef des Finnischen Innenministeriums, Helsinki/Valtionenvosto - "Internet und Cyber-Kriminalität - eine Herausforderung auch für die Kriminologie" Dr. Werner Rüther, Kriminologisches Seminar der Universität Bonn - "Anlassunabhängige Internet-Recherche" Josef Schön, Kriminalrat beim Bundeskriminalamt - "Wie sicher ist die Digitale Signatur?", N.N. - "Einführung digitaler BOS-Funksysteme", Rüdiger Korp, Vorsitzender der Projektgruppe Digitalfunk, Innenministerium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf Am Vorabend (21. Mai / 16.00 Uhr) ist eine Exkursion ins Bonner Polizeipräsidium sowie ein Empfang im Alten Rathaus vorgesehen. Hessische Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn fordert zügige Beratung des Gewaltschutzgesetzes Wiesbaden. Die hessische Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn hat eine zügige Behandlung des Gewaltschutzgesetzes im Bundestag gefordert. Wie die Ministerin erklärte, sei es dringend erforderlich Regelungen herbeizuführen, dass Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, weiter in ihrer Wohnung bleiben dürfen und nicht flüchten müssen. Mosiek- Urbahn: "Wer Gewalt anwendet, muss gehen." Für viele Frauen sei die Wohnung kein trautes Heim, sondern der gefährlichste Ort für sie überhaupt. Die Hessische Landesregierung und der Hessische Landtag hätten sich in der ersten Phase des Gesetzgebungsverfahrens übereinstimmend hinter dieses Gesetz gestellt. Die Familienpolitische Offensive der Hessischen Landesregierung lege einen Schwerpunkt auf den Schutz vor Gewalt in der häuslichen Umgebung. Die Ministerin wies darauf hin, dass sie im Bereich des Gewaltschutzes mit mehreren erfahrenen und kompetenten Kooperationspartnerinnen und -partnern zusammenarbeite. Der Hessische Präventionsrat, ein unabhängiges Gremium, das der Landesregierung beratend zur Seite stehe, habe die Arbeitsgruppe "Gewalt im häuslichen Bereich" zu Jahresbeginn konstituiert, um die hessische Praxis zu begleiten und das Land bei der Entwicklung eines dezidierten Landesaktionsplans zu unterstützen. Darüber hinaus habe die Ministerin durchgesetzt, dass die Haushaltsmittel für die Gewaltprävention trotz hoher Sparauflagen nicht gekürzt worden seien. Im Haushaltsplan 2001 seien wie in den Vorjahren 7,2 Millionen DM für Frauenhäuser und Beratungsstellen bereitgestellt. Die Hessische Landesregierung fördere zur Beratung und zum Schutz von Frauen und Kindern 34 Frauenhäuser, 11 Notruf- und Beratungsstellen für Frauen, 22 Projekte "Keine Gewalt gegen Mädchen und Jungen" sowie Einzelaktionen. Die Ministerin erwarte von dem Bundesgesetzgeber nunmehr, dass er sich mit den Erfahrungen der Bundesländer intensiv auseinandersetze, um ein durchgreifendes und wirksames Gewaltschutzgesetz zu verabschieden. -------------------------------------------------------------------------------- 3. Verschiedenes 4. Termine Datum Ort Veranstaltung Info 25.-27. April 2001 Katholische Akademie Trier Gewalt an Schulen Prävention und Strategien im europäischen Vergleich Katholische Akademie Trier Postfach 2320 54213 Trier Tel.:0651-8105-233 Fax:0651-8105434 e.mail: rita.neyQbgv-trier.de 12.-13. Juni 2001 Hildesheimer Volkshochschule e.V. Pfaffenstieg 4-5 31134 Hildesheim Zwischen Prävention und Intervention Auswirkung des "Rechtes auf gewaltfreie Erziehung" in Familien- und Jugendhilfe Veranstalter: Hildesheimer Volkshochschule e.V. (in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) Homepage: http://www.aksb.de/familie- und-gewalt -------------------------------------------------------------------------------- Der DFK-NEWSLETTER ist ein Produkt des DFK-Aufbaustabes und kann unter der DFK- Homepage: http://www.kriminalpraevention.de abonniert werden. Bei Darstellungsproblemen kontaktieren Sie bitte unseren Administrator Andreas Kossiski unter der email-Adresse: dfk@kriminalpraevention.de Um den DFK-Newsletter zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an: dfk@kriminalpraevention.de Zurückliegende Newsletter können Sie zukünftig online im Web unter http://www.kriminalpraevention.de nachlesen. To leave DFK-Newsletter write email to dfk@kriminalpraevention.de You can read all published newsletters on the web: http://www.kriminalpraevention.de