Begleitende Maßnahmen

  • Bundesweit wurden erstmals einheitliche Standards zum Schutz geflüchteter Menschen in Flüchtlingsunterkünften entwickelt (dritte Auflage 2018, vierte Auflage geplant 2021).
  • Bundesweite Abstimmung und Veröffentlichung der Annexe zum Schutz von „Geflüchteten mit Behinderungen“, „LSBTI-Geflüchteten“ „Geflüchteten mit Traumafolgestörungen“.
  • „Praxisleitfäden“ zur Erleichterung einer praktischen Umsetzung zu Mindeststandards  „Prävention und Umgang mit Gewalt- und Gefährdungssituationen/ Riskoanalyse“ und  „Monitoring“ entstanden aus den gesammelten Erfahrungen von Praktikern und Fachpersonal aus Flüchtlingseinrichtungen HIER
  • In über 100 Einrichtungen wurden/werden Fachkräfte zum Gewaltschutz eingesetzt.
  • Gemeinsam mit externen Partnern wurden/werden standardisierte Verfahren zum Gewaltschutz erarbeitet/umgesetzt.
  • Umfassende Schulungsprogramme, an denen bereits über 2.250 Personen teilgenommen haben, unterstützen die Mitarbeitenden darin, Gefahren zu erkennen und ihre Handlungssicherheit zu stärken.
  • Weit über 25.000 Menschen wurden allein in den 100 geförderten Konsultationseinrichtungen bis 2019 direkt erreicht, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche.
  • In den Konsultationseinrichtungen wurden kinderfreundliche Orte und Angebote eingerichtet, damit Kinder und Jugendliche geschützte Räume sowie die Möglichkeiten haben, zu spielen, zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Gehör zu finden und wieder ein Stück Normalität zu erfahren.
  • Eine Servicestelle pflegt die Website www.gewaltschutz-gu.de mit einer angegliederten Toolbox und steht bundesweit für Fachfragen sowie mit aktualisierten Trainingsmaterialien und Tools zur Verfügung.
  • Ein bestehender Personalpool ausgebildeter Trainer*innen zu den Mindeststandards/Gewaltschutzkonzepten wird durch die Servicestelle gepflegt und bundesweit vermittelt.
  • Beschulungen von Fachpersonal/ neuer Gewaltschutzkoordinatoren durch die Trainer*innen zu den Mindeststandards/Gewaltschutzkonzepten finden unter Beteiligung von UNICEF und DFK in Kooperation mit zuständigen Länderministerien statt
  • Ständige Überarbeitung des Schulungsleitfadens für die Trainer*innen
  • Jährliche Fachveranstaltungen dienen dem aktuellen Austausch verantwortlicher Akteure aus Politik, Praxis und Verwaltung im Zusammenwirken mit der Fachöffentlichkeit und Zivilgesellschaft. Sie finden regelmäßig in Kooperation und Abstimmung mit den zuständigen Ministerien sowie (ggf. digital) statt.
  • Entwicklung eines Monitoringtools  für Erstaufnahmeeinrichtungen
  • Erarbeitung  eines Selbstprüfungsinstrumentes für Flüchtlingsunterkünfte 
  • Fallstudie zu drei Modellen kinderfreundlicher Orte und Angebote
  • Online-Seminare zum Thema "Kinderfreundlichen Orte und Angebote"