Maßnahmen

 

 

 

Bisher umgesetzt:
  • Bundesweit wurden erstmals einheitliche Standards zum Schutz geflüchteter Menschen in Flüchtlingsunterkünften entwickelt (dritten Auflage).
  • In rund 100 Konsultationseinrichtungen wurden Fachkräfte zum Gewaltschutz eingesetzt.
  • Gemeinsam mit externen Partnern wurden standardisierte Verfahren zum Gewaltschutz umgesetzt.
  • Umfassende Schulungsprogramme, an denen bereits über 2.250 Personen teilgenommen haben, unterstützen die Mitarbeitenden darin, Gefahren zu erkennen und ihre Handlungssicherheit zu stärken.
  • Über 25.000 Menschen wurden in den Konsultationseinrichtungen direkt erreicht, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche.
  • In fast 100 Konsultationseinrichtungen wurden kinderfreundliche Orte und Angebote eingerichtet, damit Kinder und Jugendliche geschützte Räume sowie die Möglichkeiten haben, zu spielen, zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Gehör zu finden und wieder ein Stück Normalität zu erfahren.
  • Eine Servicestelle pflegt die Website www.gewaltschutz-gu.de mit einer angegliederten Toolbox und steht bundesweit für Fachfragen sowie mit aktualisierten Trainingsmaterialien und Tools zur Verfügung.
in Umsetzung:
  • Ein bestehender Personalpool ausgebildeter Trainer zu den Mindeststandards/Gewaltschutzkonzepten wird durch die Servicestelle gepflegt und bundesweit vermittelt.
  • Beschulung von Fachpersonal/ neuer Gewaltschutzkoordinatoren in einzelnen Bundesländern
  • Überarbeitung des Schulungsleitfadens für die Trainer_innen
  • Der bereits im Sommer 2017 über das Bundeskabinett verabschiedete, aber der Diskontinuität anheim gefallene „Gesetzesentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ (u.a. Verpflichtung zur Entwicklung und Anwendung von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften) soll im Sommer in modifizierter Form zur Prüfung in das Bundeskabinett gehen. (Näheres zum Gesetzenwurf siehe HIER)
  • Thematische Fachveranstaltungen wie die „Fachsymposium“ werden auch 2019 weiterhin stattfinden. Themen und Daten befinden sich in Abstimmung
  • Praxisleitfäden für Anwender zu den Mindeststandards 4 „Prävention und Umgang mit Gewalt- und Gefährdungssituationen/ Riskoanalyse“ und Mindeststandard 6 „Monitoring“
  • Testlauf eines neu entwickelten Monitoringtools ist für das 2.Quartal 2019 in zwei Erstaufnahmeeinrichtungen angedacht.
  • Überarbeitete Version des Selbstprüfungstools zu den Mindeststandards (Checkliste für Unterkünfte -> siehe Webseite: www.gewaltschutz-gu.de
  • Fallstudie zu drei Modellen kinderfreundlicher Orte und Angebote
  • Webinare zum Thema "Kinderfreundlichen Orte und Angebote"