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Aktuelles Bundeslagebild Cybercrime zeigt Anstieg von Auslandstaten

Die aktuellen Zahlen aus dem Lagebild Cybercrime 2025 des BKA zeigen eine signifikante Verschiebung hin zu Auslandstaten. Während in Deutschland 126.034 Cybercrime-Fälle registriert wurden, stiegen die Auslandstaten auf 207.888 an. Dass diese Entwicklung die Ermittlungsarbeit erheblich erschwert, zeigt sich an den Aufklärungsquote 2025 von 31,4% bei Inlandstaten und lediglich 2% der Auslandstaten. Die wirtschaftliche Dimension dieser Delikte ist enorm: Laut einer Bitkom-Erhebung verursachten Cyberattacken in Deutschland Schäden von rund 202,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 24 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr und umfasst nicht nur erpresste Beträge, sondern auch Reputationsschäden und Sicherheitsinvestitionen.

Ransomware bleibt eine zentrale Bedrohung. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 1.041 Angriffe mit Verschlüsselungstrojanern angezeigt, was einem Anstieg um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Angriffe richteten sich hauptsächlich gegen Unternehmen und Organisationen, wobei ein Großteil den Modus Operandi Double Extortion nutzte. Trotz sinkender Zahlungsbereitschaft stiegen die gezahlten Beträge erheblich an.

Auch DDoS-Angriffe gewannen an Bedeutung. Im Netz der Deutschen Telekom wurden 36.706 Überlastungsangriffe erfasst, was einem Anstieg um 25 Prozent entspricht. Diese Angriffe sind oft kurzfristig und können Webseiten oder Dienste unerreichbar machen.

Künstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslage qualitativ. Obwohl es keine polizeilichen Kennzahlen zum KI-Einsatz gibt, wird deutlich, dass KI bestehende Angriffsmuster beschleunigt und effizienter macht.

 

Weitere Infos unter

https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Cybercrime/cybercrime_node.html

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Cybercrime/cybercrimeBundeslagebild2025.html?nn=28110

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Video zeigt den Imagefilm des DFK und stellt ihn und seine Arbeit vor

Prävention kommt vom lateinischen Wort praevenire – das heißt zuvorkommen.

Alle Chancen für Prävention in möglichst großem Umfang zu nutzen, ist Aufgabe der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK).

Der Kriminalität wirksam zuvorzukommen, Risiken in diesem Sinne gar nicht erst entstehen zu lassen, ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen und bezieht Staat, Wirtschaft und jeden Einzelnen mit ein.

Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention

Die Stiftung will alle gesellschaftlichen Kräfte zu gemeinsamer Verantwortung zusammenführen.

Informationen zur Stiftung

Vernetzung und Kooperation

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Bündelung

Förderung von Synergien und Professionen übergreifenden Ansätzen

Wissenstransfer

Erhebung und Verbreitung von wissenschaftlichen und Best-Practice Erkenntnissen (national wie international)

Öffentlichkeitsarbeit

Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit u. Förderung der Mitwirkungsbereitschaft aller gesellschaftlichen Kräfte