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Sicherheitsempfinden steht im Widerspruch zum Umsetzungsstand von Sicherheitsmaßnahmen – ABUS und YouGov veröffentlichen vierte Sicherheitsumfrage

Die größte Sorge im Falle eines Einbruchs ist für mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten der potenzielle seelische Schaden, den Einbrecher anrichten könnten, im Gegensatz zum materiellen Verlust. Trotz dieser Angst hat fast die Hälfte der Deutschen (44 Prozent) keinerlei Sicherungssysteme wie Türsicherungen, Überwachungskameras, Alarmanlagen oder Smart-Home-Systeme installiert. Infolgedessen planen immerhin 29 Prozent der Befragten, in den nächsten 12 Monaten in Sicherheitssysteme zu investieren.

Diese und viele weitere Erkenntnisse liefert die neueste Sicherheitsstudie von YouGov im Auftrag von ABUS. Während es bei den meisten Themen nur leichte Veränderungen gab, berichteten 25 Prozent der Umfrageteilnehmer von Einbrüchen in ihrer Nachbarschaft innerhalb der letzten 12 Monate. Dies bedeutet eine signifikante Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, wo diese Frage nur 18 Prozent bejahten und deckt sich mit den Zahlen der aktuellen Kriminalstatistik. Aus dieser geht ein Anstieg der Wohnungseinbrüche um 21,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hervor. Damit zeigt sich: Die Jahre der sinkenden Einbruchzahlen sind vorbei. Oder anders: nach dem Ende der Pandemie kommen die Einbrecher zurück.

In puncto Sicherheitsempfinden ergaben sich auch dieses Jahr wieder regionale Unterschiede. Stadtbewohner fühlen sich sicherer (22 Prozent) als Bewohner ländlicher Gegenden (17 Prozent). In der Befragung wählten 25 Prozent der Teilnehmer Einbrüche in ihre Wohnung bzw. in ihr Haus als ihre größte Angst bezüglich krimineller Übergriffe, unabhängig von der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit, dass diese passieren.

Die Studie basiert auf den Antworten von 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Zeitraum vom 01.08.2023 bis 03.08.2023 befragt wurden. Die Stichprobe ist repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahren hinsichtlich Alter, Geschlecht und Region.

Die detaillierten Ergebnisse der Sicherheitsumfrage können ab sofort unter www.sicherheitsumfrage.de eingesehen und heruntergeladen werden.

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Der Kriminalität wirksam zuvorzukommen, Risiken in diesem Sinne gar nicht erst entstehen zu lassen, ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen und bezieht Staat, Wirtschaft und jeden Einzelnen mit ein.

Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention

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