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Erfolgreiche Posterpräsentation zur ProPK Kampagne „AnsichtsSache“ in London

Erfolgreiche Posterpräsentation zur ProPK Kampagne „AnsichtsSache“ in London

Vom 24. bis 26. Juni 2026 fand die Konferenz des European Network on Gender and Violence (ENGV) an der City St George’s, University of London, statt. Themen der Konferenz 2026 waren unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern und sexuelle Gewalt an Jugendlichen sowie Arbeiten, die konkrete Fortschritte im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt, aufzeigen. ENGV ist ein interdisziplinäres, internationales Netzwerk, das seit 30 Jahren den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Forschenden, WissenschaftlerInnen und Fachleuten zum Thema Gender und Gewalt fördert. Die jährliche Konferenz des Netzwerks bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte. Der Tag der NachwuchswissenschaftlerInnen (Early Career Researchers, ECR) am ersten Veranstaltungstag der Konferenz bot den ECRs die Gelegenheit, ihre Forschung zu Gender und Gewalt zu diskutieren, Ideen und Gedanken auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Im Rahmen der Konferenz hatten Dr. Renate Schwarz-Saage und Zoe Albrecht von unserer Stiftung die Gelegenheit, auch im Namen von Julia Christiani, M.A. (Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, ProPK), die gemeinsame Posterpräsentation zur Präventionskampagne „AnsichtsSache“ des ProPK dem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Die Kampagne weckte reges Interesse und führte zu einem intensiven fachlichen Austausch mit den Teilnehmenden. Diese konnten aus den 35 präsentierten Postern ihre drei Favoriten wählen. Dank der professionellen grafischen Umsetzung durch unsere Praktikantin Zoe Albrecht konnten wir überzeugen und waren mit einem dritten Platz vorne mit dabei! Worauf wir sehr stolz sind.

Herzlichen Dank und Glückwunsch an die drei Kolleginnen!

 

Inhalte und Ziele der Kampagne „AnsichtsSache“:

Das Sicherheitsgefühl vieler Menschen nimmt auch an objektiv sicheren Orten im öffentlichen Raum - insbesondere in der Dunkelheit - ab. Vor allem Frauen fühlen sich nachts in der Öffentlichkeit unsicherer als Männer.

Die Kampagne „AnsichtsSache“ vermittelt, welche unsicherheitsauslösenden Faktoren und Verhaltensweisen es gibt und wie diese vermieden werden können. Dazu werden am Beispiel verschiedener Alltagssituationen je zwei Perspektiven aufgegriffen: Einerseits von Personen mit unbedachtem Verhalten und andererseits von Personen, die sich dadurch unsicher fühlen („#AnsichtsSache“).

Der Plakatsatz „Öffentlicher Raum“ enthält drei Plakate, die Alltagssituationen im öffentlichen Raum aufgreifen. Sie enthalten außerdem jeweils QR-Codes mit weiterführenden Informationen für diejenigen, die sich unbedacht verhalten und diejenigen, die sich dadurch unsicher fühlen, sowie einen so genannten „Call to Action“ für potenziell angstverursachende Personen.

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Webseite des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

 

Den Veranstalterinnen der ENGV-Konferenz, Prof. Dr. Renate Klein und Meshkova Ksenia (ENGV) sowie dem Team der City St George’s, University of London, gilt unser herzlicher Dank für die hervorragend organisierte Konferenz. Der fachliche Austausch war äußerst gewinnbringend. Die vielen inspirierenden Gespräche sowie neuen Kontakte haben die Veranstaltung zu einer bereichernden Erfahrung gemacht.

 

Ein besonderer Dank gilt Julia Christiani, M.A. (ProPK), und Zoe Albrecht (DFK), die mit ihrem fachlichen Engagement maßgeblich zur Realisierung unserer Posterpräsentation zur Präventionskampagne „AnsichtsSache“ beigetragen haben.

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