Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Aus einer im  Dezember 2015 geschlossenen Kooperationsverein-barung zum „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlings-unterkünften“ zwischen der damaligen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und UNICEF, entwickelte sich kurze Zeit später die "Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften". Im Rahmen dieser Bundesinitiative haben das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF gemeinsam mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) sowie einem breiten Netzwerk von Partnern zunächst die „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet und bereits 2016 veröffentlicht.

Am 20. Juni 2017 wurde eine aktualisierte Fassung der Mindest-standards mit dem neuen Titel "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht. Die erweiterten Mindeststandard  berücksichtigen nun auch die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderung so wie von Geflüchteten, die sich dem Personenkreis der LSBTI zugehörig fühlen.

Die aktuelle Struktur der Initiative besteht aus einer Kerninitiative der entscheidungsbefugten Gründungsmitglieder sowie einem erweiterten Teilnehmerkreis mit Beratungsfunktion (Institutionen und Vereine aller Art sind aufgerufen, die Initiative durch ihre Mitarbeit zu unterstützen).  Zusätzlich wurden einzelne Arbeitsgruppen zu den wichtigsten Themengebieten der Mindeststandards eröffnet, an denen die Mitglieder o.g. Gremien sowie jede weitere interessierte Institution mit passender Expertise teilnehmen und mitarbeiten kann. (Näheres siehe Abbildung rechts)
Das DFK ist in den Arbeitsgruppen „Aktualisierung der Mindeststandards“ sowie „Monitoring“ vertreten.