Initiativen

Projektgruppe Flüchtlinge

Die Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) gründete bereits im Oktober 2015 die Projektgruppe „Flüchtlinge“, in der das DFK gemeinsam mit Verantwortlichen der Bundesländer vertreten ist.

Kooperation zum „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften"

Im Dezember 2015 schloss die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig mit UNICEF die Kooperationsvereinbarung zum „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“. Im Rahmen dieser Bundesinitiative haben das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF gemeinsam mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), unserer Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) sowie einem breiten Netzwerk von Partnern zunächst die „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet und veröffentlicht.

Diese Standards wurden mittlerweile erweitert und berücksichtigen nun auch die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderung als auch von Geflüchteten, die sich dem Personenkreis der LSBTI zugehörig fühlen. Am 20. Juni 2017 wurden somit die Mindeststandards mit dem neuen Titel "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht.

Die aktuelle Struktur der Initiative besteht aus einer Kerninitiative der entscheidungsbefugten Gründungsmitglieder sowie einem erweiterten Teilnehmerkreis mit Beratungsfunktion (Institutionen und Vereine aller Art sind aufgerufen, die Initiative durch ihre Mitarbeit zu unterstützen).  Zusätzlich wurden einzelne Arbeitsgruppen zu den wichtigsten Themengebieten der Mindeststandards eröffnet, an denen die Mitglieder o.g. Gremien sowie jede weitere interessierte Institution mit passender Expertise teilnehmen und mitarbeiten kann. (Näheres siehe Abbildung rechts)
Das DFK ist in den Arbeitsgruppen „Aktualisierung der Mindeststandards“ sowie „Monitoring“ vertreten.