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Dr. Thomas de Maizière neuer Kuratoriumspräsident des DFK

S. Daniel, Dr. R. Grube, Prof. G. Neubeck, Dr. T. de Maizière, A. Niewisch-Lennartz, Heiko Maas, Norbert Seitz (v.l.n.r.)

Das Kuratorium der Stiftung hat in seiner Sitzung am 28. Mai 2014 in Berlin den Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt die Geschäfte von seinem Amtsvorgänger, dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas. Als Vizepräsidentin ist die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz neu im Amt. Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG, wurde im Amt des weiteren Vizepräsidenten bestätigt.

Wiedergewählt wurde zudem der Stiftungsvorstand - Prof. Gerd Neubeck von der Deutschen Bahn AG als Vorsitzender, Stefan Daniel vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz als Geschäftsführer und Norbert Seitz vom Bundesministerium des Innern.

In seiner Antrittsrede betonte de Maizière, dass es für das Gelingen von Prävention gute Konzepte und eine erfolgreiche Überführung bewährter Programme in den Präventionsalltag brauche. Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen werde es künftig immer wichtiger, in nachweislich wirksame Präventionsansätze zu investieren.

Der scheidende Kuratoriumspräsident Heiko Maas hob in diesem Zusammenhang den DFK-Arbeitsschwerpunkt „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention für junge Menschen“  hervor und lobte das vom DFK in Kooperation mit dem Landespräventionsrat Niedersachsen kürzlich entwickelte Webportal Wegweiser Prävention.

Als Impulsgeberin aus der Wissenschaft erläuterte Professor Dr. Dr. Christiane Spiel von der Universität Wien dem Kuratorium die im Auftrag des österreichischen Kultusministeriums entwickelte Nationale Strategie zur Gewaltprävention an österreichischen Schulen und Kindergärten.

Auch Bundesminister Dr. de Maizière ist es ein Kernanliegen, die Rahmenbedingungen für die nachhaltige Umsetzung präventiver Maßnahmen auf Bundesebene zu verbessern. Dazu sollen jetzt Vorschläge erarbeitet werden.

 

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