Sicherheit im Zusammenhang mit Zuwanderung

Auf der ganzen Welt verlassen Menschen aus Krisengebieten ihre Heimat und suchen Schutz in sicheren Ländern wie Deutschland.

Trotz sinkender Asylantragszahlen bleiben Migration und Flucht politisch und gesellschaftlich ein dauerhaftes Thema und wirken sich seit geraumer Zeit auch auf das Sicherheitsempfinden in der Bevölkerung aus. Die Herausforderungen bei der Unterbringung und der Versorgung dieser Menschen sind auch aus kriminalpräventiver Sicht nicht abgeschlossen.

Neben Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte sowie auf Geflüchtete selbst, gilt es einen sensiblen Blick auf die Konfliktpotentiale innerhalb dieser Einrichtungen und der Gesellschaft zu werfen und vorherrschende Risikofaktoren abzubauen. Aktuelle Diskussionen in der Bevölkerung sind besonders von sicherheitsrelevanten Ereignissen in Sammelunterkünften sowie um deren Einrichtung geprägt. Polarisierende Berichterstattungen sowie emotional geführte migrationspolitische Debatten begünstigen darüber hinaus die Ausweitung von vorurteilsbedingten Straftaten bis hin zu Hasskriminalität. Dies macht einen gesamtgesellschaftlichen Präventionsansatz erforderlich. Die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention wirkt daher auf mehreren Ebenen aktiv daran mit, gemeinsam mit ressortübergreifenden Netzwerkpartnern die Sicherheit im Zusammenhang mit der Zuwanderung weiter zu fördern.

© Markus Mainka